zwischendrin in THE PRESENT ORDER

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Im Rahmen der Sammlungsausstellung der GfZK entwickelten Studierende der Kunstpädagogik/ Kunst (Lehramt) im Austausch mit der GfZK für Dich Vermittlungsangebote. Die persönliche Sicht der Besucher*innen steht im Mittelpunkt. Individuelle Perspektiven werden sichtbar und bieten Raum für Austausch.

An der Kasse erhalten alle Besucher*innen eine Karte mit den Informationen zu den einzelnen Vermittlungsformaten. In den Ausstellungsräumen bzw. im Workshopraum sind diese mit dem Vermittlungszeichen markiert.

A U S S P R E C H E N / Rebecca Schöler

Ordnungen. Systeme. Modelle. Variationen. Geschichte. Muster. Regeln. Ideologien. Deutungen. Innen und Außen. Realität und Fiktion. Vergangenheit und Gegenwart. Präsenz und Absenz.

Zwischen all diesen Gesichtspunkten bewegen sich die Besucher*innen durch die Ausstellung The Present Order, sich immer wieder selbst bewusst oder unbewusst in Bezug setzend. In manchen Räumen werden sie auf jemanden treffen, der sie mit einer offenen Frage zum Gespräch einlädt. Die Frage steht immer im Kontext des räumlichen, thematischen Umfelds, bezieht sich dabei aber explizit auf die individuelle Erfahrungswelt der Besucher*innen. Der entstehende Dialog soll dabei unterstützen, einen Bezug zwischen der Werkbedeutung und der eigenen Lebenswelt herzustellen.

Notizbuch / Daniel Persy

Das Notizbuch ist für die Auseinandersetzung mit der Arbeit Flugfaltung von Frank Maibier gedacht. Das Buch und ein Bleistift liegen auf einer Bank. Die Seiten sind leer und haben Platz für Gedanken zu der Arbeit oder vorherigen Einträgen. So kann ein anonymer Dialog entstehen, der verschiedene Zugänge sichtbar macht.

Hier war ich. / Rachel Plüss

Versuche in deiner Erinnerung durch die Ausstellungsräume zu gehen: Wo bist Du stehen geblieben? Wo einfach weitergelaufen?

Die Räumlichkeiten der Ausstellung sind in einem Raumplan zusammengefasst, der – ausgenommen einiger weniger Orientierungspunkte – leer ist. Die Besucher*innen können nach ihrem Ausstellungsbesuch diesen Plan mit Fußspurenstempel bestempeln. Sie gehen in der Erinnerung nochmals durch die Ausstellung. Wo sind sie stehen geblieben? Wo weitergelaufen? Was ist ihnen im Gedächtnis geblieben, an welchen Stellen bleibt der Raum in ihrer Erinnerung leer? Die bestempelten Pläne, die Spuren persönlichen Erinnerns an die Ausstellung zeigen, können übereinander an die Wand gehängt werden. So überlagern sich, durch die Transparenz des Papiers sichtbar, die erinnerten Wege unterschiedlicher Besucher*innen durch die Ausstellung.

Mich interessiert, wie die Besucher*innen sich die Räumlichkeiten und deren Ausstellungswerke aus der Erinnerung heraus erschliessen. Im Erinnern und Stempeln können die Räumlichkeiten und Werke der Ausstellung, sowie die eigene Bewegung in dieser auf eine mal andere Art reflektiert werden. Das Stempeln ist eine Form, mit der man schnell eine Spur hinterlassen kann. Die Geste des Stempelns ist wie ein Statement: Hier war ich.

Verwortung / Carolin Breme und Marie Gülzow

Neben einige Ausstellungsexponate werden kleine Metallplatten platziert, auf denen sich Magnetbuchstaben befinden. Hier können nun Assoziationen, Fragen und Antworten festgehalten und wieder verändert werden. Kreativ und intuitiv können Worte für das Gesehene und Erlebte gefunden und hinterlassen werden. Die Magnetbuchstaben sollen Anlass zum kurzen Innehalten, zum genauen Hinsehen sein und einen gedanklichen Austausch zwischen Besucher*innen ermöglichen.

Die Vermittlungsangebote entstanden im Rahmen des Seminars zwischendrin: The Present Order, unter Leitung von Alexandra Friedrich, Lena Seik (GfZK für Dich – Kunstvermittlung) und Luise von Rohden (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)

18. März 2017 bis 28. Januar 2018

Immer während der Öffnungszeiten:
Di-Fr 14 – 19 h
Sa/So 12 – 18 h


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Kunstvermittlung für Kinder und Jugendliche in der GfZK Leipzig

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