
Die so genannte GfZK-1 befindet sich in der von Peter Kulka umgebauten und 1998 eröffneten Gründerzeitvilla, die 1999 mit dem Architekturpreis der Stadt Leipzig ausgezeichnet wurde. Peter Kulka nahm bei seinem Umbau weitgehend auf die repräsentative, architektonische Struktur der Villa Rücksicht, straffte diese, behielt die Raumfolgen bei und erweiterte diese um Durchblicke und Sichtachsen im Inneren. Die Räume selbst sind klar gestaltet, die architektonischen Details reduziert, bis auf drei Räume [Salon Credner, Salon Herfurth, Café] wurde die Villa entkernt. Innen folgte Kulkas Gebäude dem Konzept des White Cubes. Er schuf Räume, die die volle Konzentration auf Kunst und deren ästhetische Qualitäten ermöglichen sollen. Der Anbau von Kulka setzt sich kontrastreich vom Jahrhundertwendebau ab.
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